Archive für den Monat: November, 2011

… drei zusätzliche Termine zur Buchtour:

Kiel, Mittwoch, 23.11, 19:30 Uhr:

Die Zeitbombe platzt – und wo bleibt die Polizei?

Bei der Friedrich-Naumann-Stiftung in Kiel. Mit Carsten Ripke, Cyberfahnder bei der Polizei Schleswig-Holstein, Thomas Fischermann und Götz Hamann. Moderation: Jöran Muuß-Merholz.

Hier sind die Infos 

Stadthagen, 30.11., 19 Uhr:

Private Freiheit und öffentliche Sicherheit in der vernetzten Gesellschaft

Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen. Mit dem Internet-Aktivisten Jens Best, dem Datenschutzbeauftragen Joachim Wahlbrink und dem Zeitbomber Fischermann.

Hier sind die Details

 

Berlin, 1. Dezember, 18 Uhr:

Das freie Netz – ein schöner Traum von gestern?

Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. U.a. mit Viktor Mayer-Schönberger (Oxford Internet Institute), Constanze Kurz (Chaos Computer-Club), Lars Klingbeil (SPD) und Zeitbomber Hamann.

Hier sind die Infos

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Wenn das Smartphone dolmetscht

Supercomputer weit draußen im Netz steuern die Datendienste in unseren Handys – Auszug aus dem Kapitel 5

Eric Schmidt, der langjährige Chef des Internetkonzerns Google, ist im August 2010 zu einem Kurzbesuch nach Berlin geflogen. Er will eine Rede auf der Internationalen Funkausstellung halten. Als der 56-Jährige auf die Bühne tritt, sieht er aus wie immer: Er trägt einen blauen Anzug, eine dazu pas- sende blaue Seidenkrawatte, ein weißes Hemd – und braune Slipper. Seine Stimme lässt keine tiefen Gefühle erahnen, er schaltet sein Lächeln in Intervallen ein, als stünde es so im Redemanuskript.

Er zählt die einzelnen Punkte der IT-Revolution an den Fingern ab – damit er bloß keinen vergisst, und so eine Rede würde normalerweise keine Erinnerung hinterlassen. Schmidt sagt Sätze wie: »Wir stehen am Anfang eines humaneren Zeitalters, in dem Computer die Dinge machen, die wir wirklich wollen, was letztlich bedeutet, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.«

So weit, so wolkig. Aber dann tritt der Google-Entwicklungsingenieur Hugo Barra auf die Bühne. »Wir haben in den vergangenen Jahren viel an der Spracherkennung gearbeitet«, beginnt Barra, reibt sich die Hände und sagt dann, er wolle etwas zeigen, was noch niemandem gelungen sei.

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